Über den Verband

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw)

 

Der Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) ist eine unabhängige, überparteiliche Organisation. In ihm sammeln sich Reservisten der Bundeswehr, aktive Soldaten als außerordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder. Er wurde am 22. Januar 1960 von 27 Reservisten in Bonn gegründet und hat mittlerweile rund 138.000 Mitglieder.

 

 

Das ursprüngliche Ziel des Verbandes, nämlich für die Verteidigungsbereitschaft zu werben, Kontakte der Reservisten untereinander und zur Bundeswehr zu fördern und die Reservisten gegenüber der Öffentlichkeit, Parlament und Regierung zu vertreten, wurde 1971 durch die Reservistenkonzeption erweitert.

Damit gab der Verteidigungsminister mit Zustimmung des Parlaments dem Verband den Auftrag, die Allgemeine Reservistenarbeit für die Bundeswehr zu übernehmen. In der Reservistenkonzeption 1988 wurde der VdRBw von Parlament und Bundesregierung beauftragt, die Reservistenarbeit außerhalb der Bundeswehr durchzuführen. Die Konzeption von 1994 schreibt diesen Auftrag weiterhin fort.

 

 

Der Verband spricht für alle Reservisten - ob Gefreiter oder General - und fördert die Leistungsbereiten unter ihnen: Er betreibt Verteidigungspolitische Arbeit und Militärische Förderung. Darüber hinaus vermittelt er Kontakte zur aktiven Truppe, damit Reservisten sich auch in Dienstlichen Veranstaltungen und Lehrgängen militärisch in Übung halten können. Um seinen Auftrag angemessen durchführen zu können, erhält der VdRBw Zuwendungen aus dem Etat des Verteidigungsministeriums. Dabei bleibt er unabhängig. Er versteht sich als Partner der Bundeswehr, der sich konstruktiv an der verteidigungspolitischen Diskussion beteiligt, vor allem aber als Interessenvertreter aller Reservisten.

 

 

Das zahlenmäßige Verhältnis der Dienstgradgruppen im Verband - Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften - zueinander entspricht etwa dem der Bundeswehr. Fast 40 Prozent der Mitglieder sind zwischen 20 und 40 Jahre alt. Diese im Gegensatz zu anderen Organisationen günstige Altersstruktur ist eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit des Verbandes. Die berufliche Aufgliederung zeigt als stärksten Block die Arbeiter, Facharbeiter, Meister und Studenten.

 

 

Als einziger seiner Art im westlichen Bündnis hat der VdRBw alle Dienstgrade der Reserve als Mitglieder. Mit den Offizieren ist er in der Vereinigung Alliierter Reserveoffiziere (CIOR) und mit den Unteroffizieren in der Vereinigung Europäischer Reserveunteroffiziere (AESOR) vertreten und arbeitet dort aktiv mit. Außerdem bestehen Verbindungen der Verbandsgliederung zu ausländischen Reserve - Vereinigungen. Es finden gegenseitige Besuche, Wettkämpfe, Seminare und gesellschaftliche Veranstaltungen statt. Mit Stationierungseinheiten gibt es eine Vielzahl von Partnerschaften. Der Verband arbeitet intensiv an der Knüpfung u. Stärkung von Osteuropa - Kontakten.

 

 

Die Verbandszeitschrift "loyal - das deutsche Wehrmagazin" informiert über verteidigungspolitische Zusammenhänge. In einem eigenen Teil, dem "Reservisten Report", wird über Verbandsaktivitäten aller Gliederungen berichtet. Darüber hinaus werden durch zusätzliche Informationen die Reservisten über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements im VdRBw auf dem laufenden gehalten